Aquarellmalerei für Anfänger – Das richtige Papier

Aquarellmalerei für Anfänger – Das richtige Papier


Du möchtest mit der Aquarellmalerei beginnen, weißt aber nicht, worauf du am Anfang achten musst. Bevor du dich um Technik und Motive kümmerst, brauchst du das richtige Material. Aus diesem Grund erkläre ich dir die Basics. Heute erzähle ich dir, worauf es beim Papier ankommt. Hier findest du alles über die richtigen Pinsel

Warum gutes Aquarellpapier so wichtig ist

Ach, Papier ist doch Papier. Falls du so denkst, dann muss ich dich enttäuschen. Auch ich habe den Fehler gemacht und am Papier gespart. Dabei beeinflusst gerade das Aquarellpapier maßgeblich, ob das Ergebnis am Ende überzeugend aussieht. Günstiges Papier kann schnell wellig werden, die Farbe „versickert“ und verliert an Leuchtkraft.



Drei wichtige Faktoren, die du kennen solltest


  • Mindestens 300 g/m² Stärke – damit es Wasser gut aufnimmt, ohne zu wellen
  • Baumwollanteil – 100 % Baumwolle ist ideal, Mischpapiere sind günstiger für den Anfang
  • Struktur – wähle zwischen rau (für mehr Textur), matt oder satiniert (glatter)



Ich hoffe, der Beitrag konnte euch ein bisschen helfen. Im nächsten Beitrag geht es um die richtigen Pinsel  


Verleimt oder lose

Papier gibt es in den verschiedensten Formen. Einzelne Blätter, eine Seite verleimt oder vierfach verleimt. Alles hat seine Vor- und Nachteile. Für meine Challenge sammle ich überall Ideen und skizziere daher häufig vor. Ich bevorzuge also eher lose Blätter oder einfach verleimt. Allerdings habe ich auch Blöcke, die an allen Seiten verleimt sind. So brauche ich Pater nichts spannen, sie wellen sich nicht, falls ich doch zu viel Wasser nehme und es läuft keine Farbe auf die Rückseite. Anfängern empfehle ich einzelne Blätter zum Probieren. 

Gewellt und nun?

Um gewellte Blätter zu verhindern, ist eine gewisse Dicke wichtig - das solltet ihr bis zu diesem Absatz gelernt haben. Zusätzlich könnt ihr einen Block mit vierfach verklebten Seiten oder Washington-Tape als Rand benutzen. Doch manchmal passiert es und Papier wellt sich. Oft lese ich, dass ein dickes Buch und die Rückseite mit Wasser einpinseln hilft. Ich habe allerdings noch einen Tipp. Ich nutze für meine A6 Bilder Klarsichtfolien in der Größe A4, die unterteilt in vier Fächer sind. Dort passen meine Karten exakt rein. Nach zwei, drei Tagen in der Folie sind sie ebenfalls glatt. 

Gross oder klein?

Natürlich liegt es an dir, welche Größe du bevorzugst. 


Am Anfang wirst du aber viel ausprobieren und dich selbst entwickeln. Ich habe mich daher für A6 Größe entschieden und ab und an zeichne ich inzwischen größere Bilder. Manch andere Künstler kleben auch noch kleinere Bereiche ab und malen Minikunstwerke. Ich habe dies auch schon als Postkartendesign mit fünf Feldern umgesetzt. Klein erfordert natürlich mehr Details, aber so kannst du dich entwickeln und ausprobieren. Fange klein an mit einfachen Motiven, später mit Details und gehe dann in die Größe. 


Investiere in hochwertiges Aquarellpapier – es macht den Unterschied!

Kommentare